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3 Min. Lesezeit · Restio Team

Homeoffice absetzen: So geht's 2026

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Homeoffice in der Steuererklärung

Immer mehr Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten regelmäßig von zu Hause. Das hat auch steuerliche Vorteile: Die Kosten für dein Homeoffice kannst du in deiner Steuererklärung geltend machen. Wir zeigen dir, welche Möglichkeiten du hast und worauf du achten musst.

Die Homeoffice-Pauschale

Seit 2023 gilt die verbesserte Homeoffice-Pauschale. Sie beträgt 6 Euro pro Tag, an dem du ausschließlich im Homeoffice arbeitest. Pro Jahr kannst du maximal 1.260 Euro absetzen – das entspricht 210 Homeoffice-Tagen.

Voraussetzungen

  • Du arbeitest an dem jeweiligen Tag überwiegend von zu Hause
  • Du benötigst kein separates Arbeitszimmer
  • Die Pauschale gilt für Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler

So trägst du die Pauschale ein

Die Homeoffice-Pauschale trägst du in der Anlage N deiner Steuererklärung ein. Sie zählt zu den Werbungskosten und wird mit dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro verrechnet.

Tipp: Die Homeoffice-Pauschale lohnt sich besonders, wenn deine gesamten Werbungskosten über 1.230 Euro liegen. Zusammen mit anderen Ausgaben wie Fahrtkosten oder Arbeitsmitteln überschreitest du diese Grenze oft schnell.

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Das häusliche Arbeitszimmer

Alternativ zur Pauschale kannst du die tatsächlichen Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer absetzen. Das lohnt sich, wenn du ein separates Zimmer hast, das du fast ausschließlich beruflich nutzt.

Voraussetzungen für das Arbeitszimmer

  • Das Zimmer muss ein separater Raum sein (keine Arbeitsecke im Wohnzimmer)
  • Es wird zu mindestens 90 % beruflich genutzt
  • Es bildet den Mittelpunkt deiner beruflichen Tätigkeit

Absetzbare Kosten

Erfüllt dein Arbeitszimmer die Voraussetzungen, kannst du folgende Kosten anteilig absetzen:

  • Miete bzw. Gebäudeabschreibung
  • Nebenkosten (Strom, Heizung, Wasser)
  • Renovierungskosten des Arbeitszimmers
  • Gebäudeversicherung
  • Grundsteuer

Der absetzbare Anteil berechnet sich aus dem Verhältnis der Arbeitszimmerfläche zur Gesamtwohnfläche.

Arbeitsmittel zusätzlich absetzen

Unabhängig davon, ob du die Homeoffice-Pauschale oder das Arbeitszimmer nutzt, kannst du Arbeitsmittel als Werbungskosten absetzen:

  • Schreibtisch und Bürostuhl – sofort absetzbar bis 800 Euro netto, darüber als Abschreibung
  • Computer, Monitor, Tastatur – seit 2021 sofort im Jahr der Anschaffung absetzbar (Nutzungsdauer 1 Jahr)
  • Drucker und Scanner
  • Büromaterial (Papier, Stifte, Ordner)
  • Fachliteratur und Software
  • Internetkosten – anteilig, wenn beruflich genutzt (meist 50 % anerkannt)

Homeoffice-Kosten mit Restio tracken

Mit der Restio App behältst du den Überblick über alle deine Homeoffice-Ausgaben:

  1. Erfasse deine Homeoffice-Tage – dokumentiere einfach, wann du von zu Hause arbeitest
  2. Speichere Belege – fotografiere Rechnungen für Arbeitsmittel und Bürobedarf
  3. KI-Schätzung – Restio schätzt automatisch deine mögliche Steuererstattung
  4. CSV-Export – exportiere alle Daten für deinen Steuerberater

Fazit

Das Homeoffice bietet echte Steuervorteile. Ob Pauschale oder Arbeitszimmer – wichtig ist, dass du deine Ausgaben konsequent dokumentierst. Mit Restio geht das ganz einfach und du verpasst keine Absetzungsmöglichkeit.

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Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Homeoffice-Pauschale 2026?

Die Homeoffice-Pauschale beträgt 6 Euro pro Tag, maximal 1.260 Euro pro Jahr (210 Tage). Du kannst sie auch ohne separates Arbeitszimmer geltend machen.

Kann ich die Homeoffice-Pauschale und ein Arbeitszimmer gleichzeitig absetzen?

Nein, du musst dich für eine Variante entscheiden. Entweder nutzt du die Homeoffice-Pauschale oder setzt die tatsächlichen Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer ab.

Welche Kosten kann ich für das Homeoffice absetzen?

Neben der Pauschale kannst du Arbeitsmittel wie Schreibtisch, Bürostuhl, Monitor, Drucker und Büromaterial als Werbungskosten absetzen – unabhängig davon, ob du ein eigenes Arbeitszimmer hast.

Brauche ich Nachweise für die Homeoffice-Pauschale?

Ja, du solltest dokumentieren, an welchen Tagen du im Homeoffice gearbeitet hast. Eine einfache Aufstellung mit Datum reicht in der Regel aus. Restio hilft dir dabei, diese Tage automatisch zu erfassen.